Smile of the Arsnotoria the Animation Episode 8

Episode 8/12: Die Entfesselung von “Wa…”

Koal ist verschwunden! Während die anderen verzweifelt nach ihr suchen, irrt Koal selbst in den Tiefen unter der Akademie umher. Somit präsentiert Smile of the Arsnotoria nun erstmals ein richtiges Problem, mit dem die Mädels fertig werden müssen.

Während die Mädels über den anstehenden Mathetest sprechen, bemerkt Koal, dass eine gewisse Taube ihre blaue Feder gestohlen hat. Sie verfolgt sie in eine mysteriöse Felsspalte, wo die Taube ihr Nest gebaut hat. Dummerweise wählen die Geister genau diesen Moment, um die Spalte in der Felswand zu reparieren und sperren Koal somit ein. Da sie einen Luftzug spürt, zieht Koal kurzerhand samt Taubennest los, um einen weiteren Ausgang zu suchen. Inzwischen sind Tori und die übrigen Mädels in Alarmbereitschaft, weil ihre Freundin verschwunden ist. Doch es stellt sich heraus, dass durch die besondere Akustik einige von Koals Worten und Taten in ausgewählte Bereiche der Akademie übertragen werden. Somit beginnt eine Spurensuche, bei der auch Toris besonderer Geruchssinn wieder zum Einsatz kommt. Schließlich findet Koal ihren Ausgang und die Mädels finden Koal.

Wenn eines der Mädels schon in einer Felsspalte eingesperrt werden muss, dann ist Koal vermutlich die beste Wahl. Sie behält einen kühlen Kopf und sucht nach einer Lösung, ohne in Panik zu verfallen. Eine solche Reaktion kann ich mir bei keiner der anderen vier vorstellen. In ihrem Weg durch die Höhlen folgt Koal leuchtenden blauen Ringen auf dem Boden, die später zu einem Pfad werden. Dabei muss sie sich auch über einen tiefen Abgrund schwingen oder feste Steinmauern überwinden (oder vielmehr durchbrechen). Stets dabei ist die Taube, die sie samt Nest sicher nach Hause bringt. Als sie am Ende stürzt und von Mell gerettet wird, bewahrt Koal auch das Taubenei davor, in die Tiefe zu stürzen. Feine Sache.

Die übrigen Mädels geben ihr Bestes, um Koal zu finden. Zuerst alarmieren sie Direktorin Solow, doch diese bekleckert sich ganz und gar nicht mit Ruhm. Als sie vom Verschwinden hört, erstarrt sie erstmal und ist vollkommen handlungsunfähig. Und das als Direktorin! Gerade in dieser Funktion muss sie doch einen kühlen Kopf bewahren und Maßnahmen ergreifen. Da Koals Rufe und an einer Stelle auch die Schläge ihrer magischen Riesenfaust in die Akademie dringen, haben die Mädels immerhin einen Anhaltspunkt, dem sie folgen können. Auch Toris feine Nase erweist sich als nützlich. Zum Ende hin finden sie Koal tatsächlich und müssen sie erstmal retten, damit sie nicht in die Tiefe stürzt.

Tatsächlich geht es in dieser Folge endlich mal um was. Davon profitiert Smile of the Arsnotoria, denn diese Episode ist nicht so schleppend und öde wie die vorigen (mit Ausnahme des Ausflugs in die Außenwelt). Koals Weg durch die Höhlen ist dabei recht unterhaltsam. Besonders putzig sind aber die Geister in der Küche, die Koals Überlegungen, was sie als erstes draußen essen will, als Bestellung aufnehmen. Dabei sieht man kleine Feuergeister, die das Brot backen oder für die richtige Hitze in den Kochtöpfen sorgen. Richtig knuffig. Einen roten Faden gibt es weiterhin nicht wirklich, aber diese Folge geht schon mal in eine gute Richtung und entfernt sich von der bisherigen Langeweile, bei der es kein größeres Problem gibt als die Wahl des richtigen Gebäcks zum Tee.

Knuffig

6 out of 10 stars (6 / 10 Felsspalten)

© Crunchyroll

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