Shine on! Bakumatsu Bad Boys Episode 7

Episode 7/12: Verhindert die Auflösung der Shinsengumi!

Ichibanboshi wird in eine Zelle geworfen und der gesamten Shinsengumi droht die Auflösung. Innerhalb von drei Tagen soll sie ihren guten Ruf wiederherstellen. Doch ist das überhaupt möglich? Doch Sakuya hat bereits eine Idee, wie man das bewerkstelligen könnte.

Es sieht nicht gut aus. Drei Tage bekommt die Shinsengumi ihren guten Ruf wiederherzustellen. Das ist nicht viel Zeit. Doch Sakuya ist zu Ohren gekommen, dass ein gewisser Miyabe Teizou zurück in der Stadt ist. Er und seine Gruppe gelten als Radikalisten, deren Festnahme sicher die Auflösung der Shinsengumi verhindert wird. Also ziehen alle Bad Boys los, um ihre Kontakte in der Stadt zu befragen. Nur Ichibanboshi sitzt in seiner Zelle und darf sich von Sakuya anhören, dass er das Ganze nur beenden kann, indem er seinen Bruder tötet. Das akzeptiert Ichibanboshi nach einigem Nachdenken tatsächlich. Kurzerhand bricht er aus seiner Zelle aus. Inzwischen führen die Spuren die Bad Boys ins Masuya, wo Miyabe und seine Gruppe sich aufhalten. Tatsächlich finden sie dort ein Lagerhaus voller Waffen und Munition. Furutaka Shuntaro bleibt zurück, um die Shinsengumi aufzuhalten. Sakuya besiegt ihn, ohne auch nur sein Schwert zu ziehen. Als Gefangener wird er nun gefoltert und befragt. Es stellt sich heraus: Miyabe und seine Anhänger planen Kyoto niederzubrennen!

Ichibanboshi sitzt in einer Zelle fest (ich nehme an wegen Befehlsverweigerung), doch das bedeutet nicht, dass er einfach abwartet. Stattdessen nutzt er eine erste Gelegenheit zur Flucht. Ob Sakuya sie ihm bewusst ermöglicht hat, indem er in (gespielter) Wut die Reisschale gegen die Rückwand der Zelle warf, sodass sie zerbrochen ist? Schließlich hat er Ichibanboshi auch eingeschärft, wie wichtig es ist, Tsukito zu töten. Jedenfalls kann Ichibanboshi mit einer Scherbe die offensichtlich nicht sehr widerstandsfähige Wand genug zerstören, dass er hindurchpasst. Und das in einer Arrestzelle. Schon mal von Steinmauern gehört?

Es wird ernst. Und damit ist noch nicht einmal gemeint, dass die Shinsengumi aufgelöst werden könnte. Miyabes Gruppe plant auf dem Gion-Fest ein Feuer, das die gesamte Stadt gefährden wird. Das findet Sakuya heraus, indem er den Gefangenen mal wieder foltert. Doch auch Ichibanboshi erfährt davon – ganz ohne Folter. Er sucht Hikojirous Schwester auf, um sich bei ihr zu entschuldigen. Sie will ihn direkt umbringen, kann es dann aber doch nicht über sich bringen und im folgenden Gespräch gibt sie zu, von ihrem Bruder erfahren zu haben, was auf dem Gion-Fest passieren soll. Statt seinen Plan in die Tat umzusetzen kehrt Ichibanboshi zu den anderen zurück, um ihnen vom Feuer zu erzählen, denn das ist gerade klar wichtiger als Tsukito zu besiegen. Nur in einem unterscheiden sich Sakuyas und Ichibanboshis Informationen: Wo werden Miyabe und die Seinen sich treffen: Im Ikedaya oder im Shimamuraya?

Diese Folge wirkt ein wenig wie die Ruhe vor dem Sturm, der sich langsam aber sicher zusammenbraut. Das kommende Gion-Fest wird vermutlich zu einem Höhepunkt von Shine on! Bakumatsu Bad Boys werden. Somit ist die jetzige Folge deutlich ruhiger als die vorige. Die Bad Boys befragen ihre Kontakte, am meisten Raum nimmt hier Akiras Gespräch mit Katsura ein. Die Szenerie auf dem Boot hat durchaus was, aber dass Katsura als Gegenleistung für seine Informationen einen Kuss einfordert, obwohl Akira das sichtlich unangenehm ist, nervt mich schon wieder. Tut mir Leid, aber so gewinnt man doch keine Frau für sich. Ansonsten passiert relativ wenig.

Wenn ich ehrlich bin, ist der Spaß aus den ersten Episoden verschwunden. Mittlerweile ist es eher eine weitere Samurai-Geschichte. Das muss erstmal nichts Schlechtes sein, aber mir fehlen die Verrücktheit und die absurden Szenen, die es noch zu Anfang gab. Der ganze Konflikt zwischen Ichibanboshi und Tsukito reißt mich dabei auch nicht mit. Grundsätzlich mag ich die Dynamik zwischen den einzelnen Bad Boys, aber mittlerweile gibt es einfach die festen Zweierteams und damit hat es sich dann leider.

6 out of 10 stars (6 / 10 feurige Pläne)

© Crunchyroll

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