Smile of the Arsnotoria the Animation Episode 7

Episode 7/12: No, no, no

Um schöne Federn für ihre Frisuren zu bekommen, stellen die fünf Mädels Vogelhäuser auf, in denen Vögel sich einnisten sollen. Tatsächlich verirrt sich ein besonders schönes Exemplar in eines der Häuser. Er fasziniert die Mädels so sehr, dass sie zwischenzeitlich sogar vergessen, dass sie Federn brauchen.

Pica studiert die alte Zeitung, die sie in der vorigen Episode ergatterte. Es geht um Frisuren und Schönheitstipps. Die Mädels besprechen das detailliert und entscheiden, dass sie alle fünf dieselbe Frisur ausprobieren wollen. Doch um sie zu verzieren, braucht es Federn. Doch woher welche nehmen? Vögel sind der Schlüssel. Also werden Vogelhäuser in der Akademie verteilt. Doch nur eines von ihnen überlebt einen nächtlichen Sturm und wie es der Zufall will, findet Tori darin sogar einen wunderschönen blauen Vogel. Direktorin Solow benennt diesen Vogel als ein Blaukopfsittichweibchen. Nicht viel später zieht die Blaukopfsittichdame bereits weiter, hinterlässt aber eine Feder, sodass zumindest Pica ihre neue Frisur ausprobieren kann. Währenddessen jagt der Klosterorden von Canterbury weiterhin Ketzer. Zwei ihrer Agenten erledigen einen reichen Unterstützer der Ketzer, der zufällig auch seltene Vögel und Tiere sammelt.

Wieder sitzen die Mädels beim Tee und plaudern über Belanglosigkeiten. Ich hätte gern gesehen, wie sie wirklich unterschiedliche Frisuren aus der Zeitung ausprobieren, aber letztendlich darf nur Pica sich am Ende der Folge daran versuchen. Und was für eine Frisur das ist, so richtig barock und over the top. Die Feder geht eigentlich sogar darin unter. Aber irgendwie steht es Pica. Abra hingegen findet Picas gewohnte Frisur besser. Die Feder sackt aber letztendlich Coal ein. Sie will damit ihren Ausgehhut verzieren. Somit findet die elegante blaue Feder zumindest doch noch eine Verwendung.

Die Idee, Vögel anzulocken, um an Federn zu kommen, ist grundsätzlich interessant. Wenn ich allerdings an die Singvögel in meinem Garten denke, bin ich mir nicht sicher, ob man auf diese Weise wirklich Federn bekommt, die man zum Frisieren nutzen kann. Die Gruppe hat allerdings Glück. Ein Blaukopfsittich zieht in einem der Vogelhäuser ein. Dieser ist total zutraulich und lässt sich sogar auf Toris Kopf durch die Gegend tragen. Das Wortspiel mit Toris Namen und dem japanischen Wort für Vogel (tori) ist witzig, aber Tori outet sich mal wieder als besonders dumm, weil sie innerhalb von drei Sekunden zweimal davon verwirrt ist. Beim ersten Mal gehe ich mit, aber dass sie das gleich zweimal nicht checkt, während die anderen es erklären, ist mir irgendwie zu dumm.

Der andere Handlungsstrang präsentiert zum ersten Mal richtige Dialoge. Doch viel mehr außer dass ein reicher Vogelsammler Ketzer unterstützt und deswegen von zwei Agenten des Klosterordens aufgesucht wird, kommt dabei nicht ans Licht. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass der Blaukopfsittich zu den Sammlerstücken gehört, die am Ende der Szene das Gewächshaus verlassen und davon fliegen. Damit gäbe es eine handfeste Verbindung zu den fünf Mädels in der Akademie. Falls der Sittich aus dieser Sammlung stammt. Allzu exotisch scheint er ja doch nicht zu sein, da niemand sich über sein Erscheinen wundert.

Tja, was soll ich dazu groß sagen. Es ist eine typische Folge Smile of the Arsnotoria. Nicht viel passiert, Tori und ihre Mädels genießen einfach ihr Leben. Der zweite Handlungsstrang bleibt weiterhin recht vage, auch wenn es jetzt mal etwas anderes als nur brennende Städte und Kampfszenen ohne Kontext gibt. Möglicherweise gibt es eine weitere Verbindung zwischen beiden Handlungssträngen, vielleicht auch nicht. Doch mittlerweile sind wir auf Hälfte und da erhoffe ich mir einfach ein bisschen mehr, was mich bei der Stange hält.

Langweilig

5 out of 10 stars (5 / 10 Blaukopfsittiche)

© Crunchyroll

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