Lycoris Recoil Episode 7

Episode 7/13: Time will tell

Nach der Begegnung mit Majima bleibt es zunächst ruhig. Zumindest ruhig genug, dass Chisato sich aufgrund einer mysteriösen Nachricht auf Mikas Handy selbst eine Mission auferlegt: Mit wem trifft Mika sich? Etwa mit Kommandantin Kusonoki? Dem muss Chisato auf den Grund gehen.

Da Chisato und Takina die einzigen sind, die Majima gesehen haben, sollen sie eine Zeichnung von ihm anfertigen. Das funktioniert mehr schlecht als recht, denn viel kann DA mit dem Gekritzel nicht anfangen. Später sieht Chisato zufällig eine Nachricht auf Mikas Handy. Er wird zu einem Treffen in einer mysteriösen Bar eingeladen. Das weckt ihr Interesse und sie denkt als erstes an Kommandantin Kusonoki, die ihn vielleicht überzeugen will, Chisato zurück zur DA zu schicken. Oder aber ist es ein Date? Es gibt nur eine Möglichkeit, das herauszufinden. Chisato und Takina gehen ebenfalls in die Bar. Doch Mikas Date ist nicht Kusonoki sondern Yoshino. Mehr noch, er entpuppt sich als der Mann, der Chisato damals gerettet und ihr den Eulenanhänger gegeben hat. Gleichzeitig schmiedet Majima weiterhin Pläne. Mit seinen Handlangern dringt er ins Polizeipräsidium ein, legt dort alles in Schutt und Asche und hinterlässt eine Nachricht für die Lycoris.

Zuallererst: Hat DA keinen professionellen Phantombildzeichner, der aus den Beschreibungen von Chisato und Takina eine passende Zeichnung hätte anfertigen können? Ist doch zumindest bei der Polizei so Standard. Wie auch immer, die Zeichnungen der beiden sind einfach grausig. Und beiden fehlt die Wuscheligkeit der Haare. Chisato hat zumindest die Haarfarbe getroffen. Eigentlich sollte diese Haarfarbe ja schon reichen. Wie viele Grünhaarige laufen schließlich herum? Später hängen die „Kunstwerke“ dann sogar im Café.

Mikas mysteriöses Treffen wirft Fragen auf. Als echte Agentinnen müssen Chisato und Takina dem natürlich auf dem Grund gehen. Auch Kurumi und Mizuki sind mit von der Partie. Wenn Kusonoki Mika überzeugt, ist schließlich die gesamte Zweigstelle im Café in Gefahr. Oder vielleicht hat er auch ein Date mit ihr. Mir ist nur nicht ganz klar, warum Chisato so überzeugt ist, dass die Nachricht von der Kommandantin kommt. In schicken Outfits (der Anzug steht Takina wirklich gut) betreten Chisato und Takina mit gefälschten Mitgliederkarten schließlich die Bar. Mika trifft sich dort mit Yoshino. Das muss wohl wirklich ein Date sein, also wollen Chisato und Takina sich schnell verkrümeln. Doch da hören sie, dass Yoshino der große Unbekannte ist, nach dem Chisato schon so lange sucht: Ihrem Retter, der ihr den Eulenanhänger gab. Nur gibt er sich distanziert und Chisato erfährt auch von der Schuld, die sie dem Alan-Institut gegenüber hat.

Majima führt weiter fiese Pläne aus. Dieses Mal geht es dem Polizeipräsidium an den Kragen. Mit falschen Alarmen werden die Lycoris für eine Weile abgelenkt, damit sie nicht schnell genug zur Stelle sind. Wie üblich hinterlässt Majima Tod und Zerstörung. Dieses Mal platziert er aber auch eine direkte Nachricht an die Lycoris, eine Kampfansage, wenn man so will. Doch dank der Überwachungskameras und der Hilfe von Chisato und Takina kann DA nun endlich Majimas Gesicht identifizieren. Anscheinend ist Majima auch für den Vorfall mit dem eingestürzten Turm verantwortlich und ist Chisato dabei sogar begegnet.

Eigentlich passiert gar nicht so viel, aber man merkt, dass sich einiges zusammenbraut. Majima bleibt eine Gefahr und auch das Alan-Institut hat große Forderungen an Chisato. Sie erfährt, dass sie nicht aus reiner Herzensgüte gerettet wurde, sondern nun in der Schuld Alans steht. Obwohl gerade die selbsterlegte Mission witzig und locker daherkommt, hat die Folge doch einen bedrohlichen Unterton. Doch Chisato wäre nicht Chisato, wenn sie dem Ganzen nicht mit einem breiten Lachen entgegentreten würde.

Witzig

7 out of 10 stars (7 / 10 exklusive Bars)

© Crunchyroll

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert