Dragon Quest: The Adventure of Dai Episode 90

Episode 90/100: Myst und Kill

Ohne Popp haben die Helden keine Chance mehr gegen Mystvearn und gestehen sich ihre Niederlage ein. Doch da taucht ein unerwarteter Retter auf. Avan ist (mal wieder) zurück. Und er ist einem großen Geheimnis, das diesen Kampf wenden könnte, auf der Spur.

Es ist aussichtslos. Ohne Popp kommen die Helden gegen Mystvearn nicht an. Hyunkel hat seine ganz eigene Theorie, was es mit Mystvearn auf sich hat: Er ist der wahre Vearn. Mystvearn gibt zu, dass es nah an der Wahrheit ist, aber die Dinge sich anders verhalten. In diesem Moment stößt Killvearn dazu und verwickelt ihn in ein Gespräch über Mystvearns Identität und ihre gemeinsame Vergangenheit. Doch er macht einen Fehler, sodass Mystvearn ihn enttarnt. Avan hat Killvearns Gestalt angenommen, um Mystvearn seine Geheimnisse zu entlocken. Er berichtet, wie er den echten Killvearn überlistete und gegen ihn kämpfte. Dabei wurde er von Hadlars Asche vor Killvearns Verbrennendem Inferno beschützt. So konnte er seinen berühmten Avan-Strash zum Einsatz bringen. Selbst als Avan Gnade walten ließ, versuchte Killvearn ihm in den Rücken zu fallen. Doch darauf war Avan vorbereitet. Die 13. der zwölf unsichtbaren Klingen gab Killvearn den Rest. Nun ist Avan sich sicher, Mystvearns Geheimnis zu kennen und er ist kurz davor es auszusprechen.

Selbst wenn Bösewichte siegessicher all ihre Geheimnisse und Pläne ausplaudern, wirkt es doch etwas schräg, wenn Killvearn und Mystvearn munter über ihre Vergangenheit plaudern, während die Helden zuhören. Doch das wird aufgelöst, als Killvearn sich als Avan entpuppt. Einige interessante Tatsachen kommen auf diese Weise ans Licht, wie etwa dass Killvearn gar nicht wirklich zu Vearns Untergebenen gehört. Vielmehr wurde er von jemand anderen geschickt, um Vearn zu unterstützen – und um ihn im Falle seines Versagens sogar zu töten! Deswegen auch der Name Killvearn. Mystvearn wurde in Anlehnung daran benannt, denn zuvor hieß er Myst und so nennt Vearn ihn weiterhin. Da Mystvearn zugibt, dass Hyunkel gar nicht so weit daneben liegt und er deutliche Ähnlichkeiten zu Vearn selbst zeigt, vermute ich, dass er irgendeine Art Doppelgänger ist, den Vearn als seine rechte Hand geschaffen hat.

Dass Avan sich aus seiner brenzligen Lage retten würde, war eigentlich absehbar. Clever wie eh und je fand er eine Möglichkeit, der anderen Dimension zu entkommen. Es beginnt ein spektakulärer Kampf, in dem Killvearn zum ersten Mal ernsthaft kämpfen muss, ohne Fallen. Mit seinem Arm als Opfer beschwört er seine stärkste Attacke herauf: das Verbrennende Inferno. Avan kommt ohne einen Kratzer davon, denn noch im Tod schützt Hadlar ihn durch seine Asche. So kann Avan nun Killvearn mit dem Avan-Strash erledigen. Piroro fleht ihn an, seinen Meister zu verschonen. Dem kommt Avan nach, doch er rechnet durchaus damit, dass Killvearn ihm das mit einem Angriff in den Rücken danken wird. Auch dafür hat Avan sich bereits einen Plan zurechtgelegt. Und in diesem letzten hinterhältigen Angriff findet Killvearn schlussendlich den Tod.

Dragon Quest: The Adventure of Dai hat nun schon so oft totgeglaubte Charaktere wieder aus dem Hut gezaubert, dass Avans Überleben kaum verwunderlich ist. Immerhin scheint er Killvearn endgültig erledigt zu haben (selbst dieser Anime kann es nicht wegdiskutieren, wenn eine Figur enthauptet wird). Aber wenn noch jemand eine Chance gegen Mystvearn hat, ist es wohl Avan. Natürlich endet die Folge an der spannendsten Stelle mit einem Cliffhanger. Die anderen Helden bleiben in dieser Folge im Hintergrund, doch in den letzten Sekunden deutet sich an, dass Dai und Leona es bald wieder mit Vearn zu tun bekommen. Der Kampf ist noch nicht vorbei.

Cliffhanger!Actionreich

7 out of 10 stars (7 / 10 Vearns)

© Crunchyroll

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