Parallel World Pharmacy Episode 5

Episode 5/12: Der Alltag in der Anderwelt-Apotheke und Kosmetik

Die Anderwelt-Apotheke öffnet, doch Kunden bleiben bisher größtenteils aus. Das ändert sich schlagartig, als Falma Kosmetik herstellt, die nicht nur die Haut schön hell macht, sondern auch noch gut für sie ist. Jetzt kann er sich vor Kundinnen nicht mehr retten und auch auf die Medikamente und die medizinische Beratung werden die Leute aufmerksam.

Das Geschäft läuft nur schleppend an. Eine von Lotte durchgeführte Umfrage klärt, woran das liegt. Die Menschen sehen vor allem eine von einem Adligen geführte Apotheke, deren Produkte sich niemand leisten kann und sind abgeschreckt von einem adligen Jungen als Inhaber. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern überlegt Falma, wie er das Image seiner Apotheke aufpolieren kann. Wie es der Zufall will, bricht ein adliges Fräulein direkt vor der Anderwelt-Apotheke zusammen. Der Grund: Zu viele Aderlässe um bleiche Haut zu bekommen. Falmas Behandlung: Neuartige Kosmetik in Form von Cremes und Pudern, die einen ähnlichen Effekt hat, aber sehr viel gesünder ist. Das sorgt für einen regelrechten Boom. Die Leute kommen scharenweise in die Anderwelt-Apotheke, sodass Falma gar nicht mehr hinterherkommt. Fräulein Chloé hat bereits eine Lösung parat: Mit dem Kapital ihrer Familie soll eine Tochterfirma gegründet werden, die sich auf Kosmetik spezialisiert.

Lotte hat es in sich. Komplett aus Eigeninitiative und in Eigenregie führt sie eine Umfrage durch, um herauszufinden, warum die Leute die Anderwelt-Apotheke meiden. Man ist abgeschreckt durch das kaiserliche Siegel über dem Eingang oder aber durch die streng schauenden Wachen. Man rechnet mit zu hohen Preisen oder hat nichts Passendes zum Anziehen, um einen Adligen zu treffen. Gar nicht zu reden von der höfischen Etikette, die bei einfachen Leuten nicht so verbreitet ist. Last but not least: Der Inhaber ist ein Kind. Falma ist geknickt, denn viele der Ängste treffen gar nicht zu. Aber er wäre nicht Falma, wenn er jetzt einfach aufgeben würde. Also wird nach Lösungen gesucht. Ein kleines Highlight ist der Besuch von Falmas Eltern. Die haben sich eher erfolglos versucht zu verkleiden, um nicht weiter aufzufallen. Spoiler-Alarm: Mit solchen Masken fällt man erst recht auf und dachten sie wirklich, sie können Falma täuschen? Aber es ist lieb gemeint und man sieht hier auch zum ersten Mal, was für ein inniges Verhältnis die beiden haben.

Ein Zufall wendet das Blatt. Fräulein Chloé hat einen Schwächeanfall und Falma wird als Pharmazeut hinzugerufen. Er erkennt sofort, dass Chloé es mit den Aderlässen übertrieben hat und nun (vermutlich) unter Blutarmut leidet. Doch wofür hat sie das alles machen lassen: Um möglichst helle Haut zu bekommen, weil der Mann, dem sie schöne Augen macht, nun mal darauf steht und es im Moment der letzte Schrei ist. Bruno spricht es schon richtig an, dass die Maßnahmen, um diese helle Haut zu erzielen, schädlich sind. Aderlässe sind grundsätzlich Quatsch und die verschiedenen Puder, die die adligen Damen verwenden, beinhalten Blei und Quecksilber. Es ist zwar eine gute Sache, dass Falma eine gesündere Alternative in Form von Cremes und Pudern ohne Schwermetalle präsentiert, aber ich hätte mir dennoch gewünscht, dass zumindest Chloé eine Lehre aus der Sache zieht. Nur wegen der Gunst eines Typen sich die Gesundheit ruinieren geht gar nicht. Diesen oberflächlichen Kerl sollte sie in die Wüste schicken! Das jetzt mal vollkommen unabhängig von der ganzen Kosmetik-Geschichte. Denn dass Falma da alternative Produkte anbietet, die ohne die schädlichen Stoffe auskommen, ist eine wirklich gute Sache.

Es dauert nicht lange, bis die Leute scharenweise in die Apotheke strömen, um die neuartige Kosmetik zu ergattern. Dabei verbreitet sich praktischerweise auch, dass die Preise gar nicht so hoch sind und dass der adlige Inhaber zwar noch recht jung ist, aber durchaus was drauf hat. Die Cremes sind sogar ständig ausverkauft. Fräulein Chloé hat dafür eine Lösung: Eine Tochterfirma. Falma sieht die Vorteile und schon wird diese Tochterfirma Realität. Die Mitarbeiterinnen sind alle ehemalige Pharmazeutinnen, die nach der Geburt ihrer Kinder wieder arbeiten wollen, aber keine Anstellung finden, weil Mütter, die ihren Beruf erst verlassen haben, grundsätzlich nicht wieder eingestellt werden.

Wie es in der vorigen Episode angedeutet wurde, läuft das Geschäft in der Anderwelt-Apotheke zunächst schleppend an. Falma geht sehr erwachsen damit um. Statt zu schmollen überlegt er, was er ändern kann. In der aktuellen Episode geht es um Kosmetik und seltsamen Schönheitstrends, die sogar richtig gefährlich werden können. Ich hätte mir gewünscht, dass man zumindest kurz die Oberflächlichkeit solcher Schönheitsideale thematisiert hätte, doch das hätte wohl nicht dazu gepasst, dass Falmas Produkte sich so gut verkaufen. Immerhin ruinieren sich die Frauen nicht mehr ihre Gesundheit durch Quecksilber in Pudern, denn die wurden von der Kaiserin kurzerhand verboten.

7 out of 10 stars (7 / 10 Cremes)

© Crunchyroll

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