Lycoris Recoil Episode 5

Episode 5/13: So far, so good

Takina und Chisato haben einen neuen Auftrag. Der todkranke Matsushita reist nach Tokyo, um sich einen letzten Wunsch zu erfüllen: Eine Besichtigungstour durch die Stadt. Doch er wird verfolgt, denn ein Auftragsmörder hat es auf ihn abgesehen. Aber es steckt mehr hinter diesem Auftrag, als auf den ersten Blick scheint.

Vor zwanzig Jahren hat Matsushita Japan verlassen, um vor einem Mörder zu fliehen, der seine Familie auf dem Gewissen hat. Nun, von einer tödlichen Krankheit gelähmt, kehrt er zurück und will Tokyo besichtigen. Chisato ist in ihrem Element und bereitet die perfekte Tour durch die Stadt vor. Doch rasch stellt sich heraus, dass der bekannte Auftragskiller Silent Jin es auf Matsushita abgesehen hat. Takina stellt sich ihm mutig entgegen. Doch plötzlich ändert Matsushita seinen Auftrag: Chisato soll Silent Jin töten. Daraufhin eilt Chisato Takina zur Unterstützung, aber sie bleibt ihren Prinzipien treu. Es stellt sich heraus, dass Matsushita gar nicht Matsushita ist, sondern nur ein gelähmter Todkranker, der aus einem Krankenhaus verschwunden ist. Gesprochen haben Chisato und Takina mit einer dritten Person, die über Internet mit dem Fremden verbunden war. Später stellt Wuschelkopf einer unbekannten Lycoris eine Falle. Auf offener Straße wird sie überfahren und dann von seinen Untergebenen von zahlreichen Schüssen durchlöchert.

Chisato geht richtig darin auf, die Tour durch Tokyo zu planen. Dabei plant sie ein volles Programm. Es geht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und alles wird in einem Tourheft festgehalten. Fast schon nebenbei erwähnt sie ihr künstliches Herz, als wäre das nichts. Passt irgendwie zu ihr. Und was für ein künstliches Herz. Es muss irgendwie anders als ein Herkömmliches funktionieren, denn Chisato hat keinen Herzschlag. Irgendwie gruselig. Anscheinend hat sie dieses Hightech-Herz damals vom Alan Institut erhalten. Dessen Ziele sind noch nicht so recht klar. Im Moment sieht es danach aus, dass „Matsushita“ Chisato dazu bringen wollte, jemanden zu töten. Doch warum? Wer steckt dahinter? Das Alan Institut? Jemand anders? Fragen über Fragen. Somit entpuppt sich der scheinbar gewöhnliche Auftrag als etwas viel Größeres, das auf einen roten Faden hinarbeitet. Hätte ich nicht mit gerechnet.

Auch Wuschelkopf bleibt nicht untätig und sein neuer Plan ist ziemlich grausam und perfide. Eine Lycoris, die einen seiner Leute beschattet, wird mal eben überfahren und dann von mehreren Handlangern erschossen. Weil viel hilft viel. Ich vermute, er lässt dann die Leiche liegen und eine so übel zugerichtete Leiche auf offener Straße kann man vielleicht weniger gut unter den Teppich kehren als die Sache in der U-Bahn-Station. Auch nach einem Monat wird diese noch nicht in Betrieb genommen. Abe, ein Ermittler der Polizei und Stammgast im Café, stellt auf eigene Faust Ermittlungen an und findet heraus, dass es mindestens eine Schießerei gab. Doch als er fast erwischt wird, ergreift er die Flucht, was deutlich macht, auf was für dünnes Eis er sich begibt, wenn er selbst als Polizist keinesfalls erwischt werden will.

Auch in der aktuellen Folge vereint Lycoris Recoil gekonnt muntere Sorglosigkeit mit düsterem Ernst. Chisato geht vollkommen in ihrer Rolle als Touri-Guide auf, wechselt aber sofort zur Agentin, als die Situation es erfordert. Die Kampfszenen sind in gewohnt guter Qualität und ein größeres Mysterium kristallisiert sich heraus. Auch Chisato und Takina haben ihre Momente, etwa wenn Takina sich vergewissert, dass bei Chisato wirklich kein Herzschlag zu hören ist.

Plottwist!

7.5 out of 10 stars (7,5 / 10 mechanische Herzen)

© Crunchyroll

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