Shine on! Bakumatsu Bad Boys Episode 3

Episode 3/12: Verkleidet euch, wir infiltrieren das Freudenviertel

Auf die Bad Boys wartet direkt die nächste Mission: Der Rebell Katsura soll in Choushou sein Unwesen treiben. Nun heißt es also, unauffällig Informationen einholen. Doch können die Bad Boys überhaupt unauffällig? Kann man sie überhaupt schon allein lassen? Toudou scheint überzeugt, dass nicht, aber die Jungs können ihn vom Gegenteil überzeugen.

Ichibanboshi will Sakuya gegen Gensai unterstützen, doch dieser schafft es dann doch mehr oder wenige alleine mit ihm fertig zu werden. Ichibanboshi dient höchstens als Ablenkung. Nach Auflösung dieses Cliffhangers geht es direkt weiter zur nächsten Mission: Katsura Kogorou aufspüren. Ichibanboshi weigert sich, mit Sakuya zusammenzuarbeiten. Mit jemandem, der seinen Vater ermordet hat, will er nichts zu tun haben. Also darf er sich gemeinsam mit Akira als Mitarbeiter im Yoshidaya tarnen. Der Rest streift durch das Viertel, um auf andere Weise Informationen über Katsura zu erhaschen. Dabei findet jedes Paar auf andere Weise heraus, dass Katsura sich wirklich im Yoshidaya befindet. Dort macht er sich mit seinen Kameraden eine schöne Zeit. Akira darf als Geisha bedienen und hört somit mit, wie die Kerle entscheiden, alle im Haus umzubringen, um so die Spione sicher auszuschalten. Es kommt zum Kampf, bei dem nach und nach auch die anderen eintrudeln. Die Feinde werden besiegt. Nur haben die Bad Boys es gar nicht mit dem echten Katsura zu tun. Der hat sie verkleidet als Geisha sogar noch darin unterstützt, seinen Doppelgänger loszuwerden.

Auch dieses Mal wird der Cliffhanger der vorigen Episode schnell abgehandelt, ehe Shine on! Bakumatsu Bad Boys sich der Mission der Woche zuwendet. Daher denke ich nicht, dass der heutige Cliffhanger für die Bad Boys nächste Woche große Probleme machen wird. Das Problem werden sie im Vorbeigehen lösen. Somit kommt mit diesen Cliffhangern keine Spannung auf, obwohl sie genau das verursachen sollen. Da doch lieber abgeschlossene Episodenenden.

Unterhalten wurde ich trotzdem. Es ist toll gemacht, wie jeder der Bad Boys auf eigene Weise die nötigen Informationen erhält und zum Yoshidaya läuft. Ichibanboshi ist einfach hilfsbereit und schnappt auf diese Weise Gerüchte auf. Es ist viel unnützes Zeug dabei, aber gleichzeitig gewinnt er auch das Vertrauen der anderen, weswegen er sie schnell in Sicherheit bringen kann. Gyatarou trifft einen alten Bekannten, der ihm alles erzählt. Nur frage ich mich hier, ob das nicht die ganze Shinsengumi-Sache in Gefahr bringt, wenn jemand weiß, dass Gyatarou noch lebt. Sougen behandelt eine an Syphilis erkrankte Frau und erhält statt Geld Informationen als Bezahlung. Sakuya bemerkt einen Spion, der ihn beschattet und unter Androhung von Folter erhält er so auch die wahre Geschichte. Toudou zeigt sich richtig erstaunt, denn als die Bad Boys alle verschwunden waren, ging er davon aus, dass sie sich einfach eine schöne Zeit machen. Da hat er sie gewaltig unterschätzt.

Im Fokus steht in dieser Folge Akira, wenn man so will. Viel Neues erfährt man nicht über sie, denn Shine on! Bakumatsu Bad Boys beschränkt sich auf eine einzelne kurze Szene in ihrer Vergangenheit. Um sich selbst zu schützen, brachte sie die Kerle, die sie vergewaltigen wollten, kurzerhand alle um. Mehr erfährt man nicht. Da wurde Ichibanboshi und Sakuya schon mehr Vergangenheit spendiert, auch wenn man sich hier natürlich auch auf die Schlüsselszenen fokussiert. Wirklich glücklich ist Akira in ihrer Tarnung also logischerweise nicht. Die ganze Sache erinnert sie an jenen Tag. Da hilft es auch nicht, dass Ichibanboshi sie in ihrem neuen Outfit so anglotzt. Ab von der Mission trainiert sie weiterhin die Bad Boys und mittlerweile machen sie alle brav mit – zumindest solange Akira zusieht. Verschwindet sie kurz, faulenzen ihre Schüler sofort.

Ich bin mir sicher, dass wir von Katsura noch hören werden. Er hat sich wirklich geschickt dazu geschmuggelt. Irgendwie wirkte seine Tarnung, als würde sie schon jahrelang im Yoshidaya arbeiten. Die Stimme der Frau kam mir aber von Anfang an etwas zu männlich vor. Dass aber ausgerechnet Katsura dahinter stecken würde, habe ich nicht vorhergesehen (obwohl er ja eigentlich für seine Verkleidungen bekannt ist). Einen Ehrenkodex hat er auch, denn er kann nicht stehen lassen, dass so ein Rowdy seinen Namen missbraucht. Also wird mal eben mit der Shinsengumi zusammengearbeitet.

Shine on! Bakumatsu Bad Boys weiß weiterhin zu unterhalten. Allmählich wächst das Team zusammen und Toudou merkt, dass er seinen Bad Boys doch einiges zutrauen kann. Sie lösen die Aufgaben eben auf ihre eigene Weise. Die Cliffhanger erscheinen bisher alle ziemlich unnötig, weil die brenzlige Situation sehr fix wieder aufgelöst wird. Aber darüber kann ich hinwegsehen. Für mich liegt die große Stärke eh in der Dynamik zwischen den Charakteren.

WitzigPlottwist!

8 out of 10 stars (8 / 10 Spione)

© Crunchyroll

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