Parallel World Pharmacy Episode 2

Episode 2/12: Meister und Lehrling

Falma lernt seine neue Welt weiter kennen und wendet seine speziellen Fähigkeiten an, um den Menschen in seiner Umgebung mittels moderner Medikamente zu helfen. Ob nun Paracetamol gegen Fieber, eine Salbe gegen rissige Haut oder Aciclovir gegen Windpocken, mühelos stellt Falma alles her, was benötigt wird. Dabei stellt er fest, dass bei der gesundheitlichen Versorgung einiges im Argen liegt.

Nach den traumatischen Ereignissen meldet Elen sich krank und will sogar kündigen. Die weitere Zusammenarbeit mit Falma ist ihr unmöglich, zu viel Angst hat sie vor ihm und seinen Fähigkeiten. Ausgerechnet Falma wird mit Medizin zu ihr geschickt. Doch er empfindet den Saft, den sein Vater angefertigt hat, als nicht ausreichend. Elen braucht Paracetamol, um ihr Fieber zu senken. Also stellt Falma kurzerhand welches her. Elen selbst ist anfangs ihm gegenüber sehr ängstlich und misstrauisch, doch Falma kann sie dennoch wieder für sich gewinnen, sogar so sehr, dass sie den gemeinsamen Unterricht wieder aufnimmt. Später begutachtet die Angestellten des Anwesens und findet heraus, dass jeder von ihnen das eine oder andere Leiden hat. Kurzerhand stellt er für jeden einzelnen eine passende Medizin her. Den Anfang macht Lotte mit ihren trockenen, rissigen Händen. Das Geschenk treibt ihr sogar Tränen in die Augen. Hier erfährt Falma auch, dass viele Menschen sich keine Medizin leisten können, was sein großzügiges Geschenk in ein ganz neues Licht rückt. Als dann auch noch seine Schwester Blanche an Windpocken erkrankt und ganze drei Wochen isoliert bleiben soll, fertigt Falma auch für sie die passende Medizin. Auf diese Weise erholt Blanche sich viel schneller als erwartet.

Es ist wirklich witzig, wie Elen versucht, sich mit einer Rüstung vor Falma zu schützen. Wie viel Kraft muss es sie kosten, das schwere Ding zu tragen, während sie auch noch fiebert? Adrenalin und Angst machen es vermutlich möglich. Doch Falma kann sie sogar soweit überzeugen, dass Elen die von ihm angefertigte Medizin nimmt. Sie ist völlig beeindruckt von der schnellen und effektiven Wirkung des ominösen Pulvers. Da sie in Falma nun die Inkarnation der Gottheit der Medizin sieht, hält sich ihre Angst nun auch in Grenzen. Denn was kann die Gottheit der Medizin schon Böses wollen? Also nimmt sie den Unterricht wieder auf. Doch das klappt mehr schlecht als recht, denn Falma kann in Sachen Magie halt nur groß.

Mühelos stellt Falma die ihm aus seinen früheren Leben vertrauten Medikamente her, um damit den Menschen zu helfen. Er braucht lediglich die genaue chemische Formel zu kennen. So stellt er den Wirkstoff gleich her oder beschwört die einzelnen Bestandteile herauf, um sie miteinander zu kombinieren. Auch wenn durch die Kenntnis der Formel der Fähigkeit gewisse Grenzen vorgegeben sind, so wirkt Falma doch recht übermächtig damit. Er kennt halt verdammt viele dieser Formeln. Wenn er chemische Begriffe runterrattert, wirkt das aber sehr wissenschaftlich und toll in Szene gesetzt ist der Prozess auch. Die größere Herausforderung für Falma wird vermutlich ohnehin eine andere sein: Nämlich Medizin allen zugänglich zu machen und dass seine neuen Medikamente von der Fachwelt auch akzeptiert werden. Ich kann mir nämlich vorstellen, dass das nicht ohne Weiteres passieren wird.

Auch die putzige Blanche kommt in den Genuss moderner Medizin. Sie quält sich mit Windpocken und soll ganze drei Wochen isoliert werden. Das kann Falma nicht so stehen lassen. Die Szene zwischen den beiden Geschwistern ist wirklich knuffig. Falma fühlt sich auch direkt an seine verstorbene Schwester aus seinem früheren Leben erinnert. Auch wenn es „nur“ Windpocken waren, ist er sicher froh, seiner neuen Schwester geholfen haben zu können.

Ich muss sagen, ein wenig zu übermächtig wird Falma mir schon. Andererseits ist diese Übermacht von einer Art, die nur wegen seiner Ausbildung als Arzt funktioniert. Wissen ist Macht, wenn man so will. Andererseits scheint Falma blind für das Husten seines Vaters zu sein. Eigentlich hätte er ihn schon längst scannen können. Immerhin bringt Falma das Verhältnis zu Elen wieder ins Reine, sodass er seinen Unterricht fortsetzen kann. Es ist schon schräg, dass ihm bei der Deusmagie jede Präzision fehlt. Wenn er Medikamente oder auch ein eigenes Mikroskop herstellt, sieht das schon anders aus.

KnuffigWitzig

7 out of 10 stars (7 / 10 Windpocken)

© Crunchyroll

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