Smile of the Arsnotoria the Animation Episode 2

Episode 2/12: Die Entfesselung von “Waaah!”

Nach der beschaulichen Teestunde bekommen die Mädels in Smile of the Arsnotoria nun sehr viel mehr zu tun. Schutztalismane müssen überprüft werden und dann folgt sogar eine wilde Jagd auf einen als Käfer bezeichneten Eindringling.

Die Akademie steht in ständiger Gefahr, von sogenannten Käfern, die es auf die wertvollen Pentagramme abgesehen haben, überrannt zu werden. Also wird Arsnotoria als Kammerjägerin dazu abkommandiert, die Schule zu säubern. Natürlich erhält sie Unterstützung von ihren Freundinnen. Doch so wirklich sind sie nicht bei der Sache. Erst wird die Qualität von Seilen getestet, indem Tori und Mell sich von einer Brücke abseilen, dann werden fleißig Wilderdbeeren verputzt, während die Mädels die Käfertalismane überprüfen. Dann erfahren sie, dass sich tatsächlich ein Käfer in der Akademie befindet. Schon beginnt eine wilde Jagd auf den mysteriösen, schemenhaften Eindringling. Letztendlich entpuppt er sich aber als schmutziger Hitzegeist, der sich einfach sauber machen wollte.

Mit Erklärungen bleib Smile of the Arsnotoria in dieser Folge sehr sparsam. Nur aus dem Kontext wird klar, dass es sich bei Käfern um gefährliche Wesen handelt. Doch was sie genau sind, bleibt im Dunkeln. Erwähnt wird lediglich noch, dass sie oft sogenannte Ritter nach sich ziehen und es auf die als Pentagramme bezeichneten Schülerinnen abgesehen haben. Hier ist also noch einiges im Dunkeln, doch eine solche Erzählweise ist mir tatsächlich lieber als ein Erklärbar. Kein Wunder also, dass die Akademie regelmäßig gesäubert wird und sogar Schutztalismane angebracht werden. Allerdings entpuppt sich der angebliche Käfer als Verwechslung, was dem Ganzen die bedrohliche Atmosphäre doch wieder nimmt.

Offen bleibt, was die Mädels konkret mit den Seilen vorhaben. Mell hat ihren Spaß beim Testen, während Tori wie ein Schluck Wasser in ihrem Seil hängt. Es wirkt ein wenig so, als würden sie testen, wie stabil die Seile sind, aber was für eine seltsame Art und Weise das zu tun! Später sind natürlich die wilden Erdbeeren wichtiger als die eigentliche Aufgabe. Da wird dann schon mal fallen gelassen, wie gut sie für die Haut sind oder was für tollen Tee man aus den Blättern machen kann. Man merkt, dass Tori und ihre Freundinnen sich sehr sicher fühlen. Als Gefahr werden die Käfer nicht wirklich wahrgenommen, weil ihnen bisher wohl noch keine begegnet sind. Die ausgelassene Stimmung wird jäh unterbrochen, als Alarm geschlagen wird.

Wieder gibt es eine kurze, deutlich düstere Szene. Dieses Mal bildet sie die Mitte der Folge. Wieder fließt Blut in Strömen und wir sehen einen einzelnen mysteriösen Mann, der reihenweise Soldaten fällt. Interessanterweise hat nur er selbst eine Stimme. Die Worte der Soldaten werden wie in einem Stummfilm ausgeschrieben. Fraglich bleibt auch, ob ein Zusammenhang zwischen dieser Nebenhandlung und der Akademie besteht. Befindet sich die Außenwelt im Krieg während Tori & Co munter und sorglos Magie und Etikette lernen?

Nach den ersten zwei Folgen scheint Smile of the Arsnotoria zweigleisig fahren zu wollen. Den Löwenanteil nimmt die SoL-Geschichte rund um Tori ein. Aber es existiert ein weiterer Handlungsstrang, bei dem so ziemlich alles im Dunkeln bleibt. Ich bin gespannt, wie sich beides zusammenfügen wird. Die zweite Folge selbst reicht über „ganz nett“ allerdings nicht hinaus. Es ist schön, dass es dieses Mal eine Art Ziel gibt, aber irgendwie wirkt alles immer noch ziemlich belanglos. Allerdings gefällt mir die Schattenkatze, die immer wieder ihren Senf dazu gibt.

Langweilig

5.5 out of 10 stars (5,5 / 10 mysteriöse Käfer)

© Crunchyroll

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert