The Last Summoner Episode 12

Episode 12/12: Opfergabe

Das Rennen auf Etage 2 beginnt. Ajie und seine Freunde schlagen sich gut, auch als aus dem Rennen längst ein gefährlicher Kampf geworden ist. Weitere Prüfungen stehen bevor. Doch welchen Zweck verfolgt das Team, dass die Arena des Schmelztiegels organisiert, wirklich? Und was machen die Zerstörer überhaupt? Sie legen wohl kaum einfach die Hände in den Schoß. Wirklich nach Ende sieht es hier noch nicht aus.

Nur die Hälfte der 30 Teilnehmer kann diese zweite Prüfung bestehen. Als sich herauskristallisiert, wer das allein durch Geschwindigkeit erreichen wird, greifen langsamere Teilnehmer zu gemeinen Tricks, um das Feld auszudünnen. Doch nicht mit Ajie und seinem Team. Im folgenden Durcheinander werden schließlich so viele Teilnehmer aus dem Rennen genommen, dass die Verbliebenen automatisch gewinnen. So weit, so gut. Inzwischen langweilen sich die Zerstörer so sehr, dass sie gegeneinander kämpfen. Im Fernsehen können sie die Zusammenfassungen der Etagen 2, 3 und 4 beobachten. Doch die Prüfungen sind alle einfach und klingen eher nach Urlaub: Wettrennen, Kochwettbewerb und Karaoke.

Wenn die geheime Berühmtheit, Mangaka Hiro, Speedlines zeichnet, um schneller zu werden, oder Sitan auf einer Mittelstreckenrakete reitet, weiß man, mit was für einer Art Anime (oder hier Donghua) man es zu tun hat: Marke so-bescheuert-dass-es-wieder-gut-ist. Passend kommentiert wird alles von Bunny, deren Hasenohren sich in Propeller verwandelt haben. Schlechte Verlierer gibt es natürlich immer und die versuchen ihre Konkurrenten mit gemeinen Tricks loszuwerden. Da wird Gandalf … äh ich meine natürlich Gandiwen von seinem Besen geschossen und mit Giftnebel werden gleich mehrere arglose Teilnehmer erledigt. Der Rest arbeitet zusammen um die Störenfriede loszuwerden.

Leider werden die folgenden Prüfungen nur noch im Schnelldurchlauf zusammengefasst. Etwa aus Zeitgründen? Jedenfalls entscheidet Ajie den Kochwettbewerb problemlos für sich, doch auch Maunzi und Sitan können glänzen. Rote Teufelslippe sprengt den Karaoke-Wettbewerb (nur Frankensteins Baby kann mit ihr mithalten). Es ist alles ziemlich verrückt. Schade dass The Last Summoner hier nur die Highlights präsentiert (wenn das auch auf sehr lustige Weise passiert). Nach der sehr gefährlichen ersten Prüfung im Hotel wirken alle folgenden fast schon entspannt und einfach. Aber da müssen ja noch einige Brocken kommen, wenn so wenige sich allein bis Etage 10 vorarbeiten.

Die Zerstörer wurden nicht vergessen, aber da Phantom verboten hat, den Schmelztiegel des Teufels anzugreifen, sind ihnen die Hände gebunden. Also wird gegeneinander gekämpft und einmal mehr wird hierbei klar, mit was für mächtigen Gegnern Ajie und sein Team es zu tun haben. Zum Ende hin wird klar, dass eine größere Sache hinter dem ganzen Turnier steckt. Anscheinend wird aus den Wettbewerben Astralmagie gesammelt, um sie Pandora zu opfern. Das langfristige Ziel scheint zu sein, diese Pandora zu wecken. Doch irgendwie sieht sie nach keiner sehr angenehmen Zeitgenossin aus.

An dieser Stelle endet The Last Summoner leider. Das Ende wirkt fast schon ein wenig antiklimatisch. Aber da die zwölfte Episode Spaß macht und eine Fortsetzung nicht unwahrscheinlich ist, kann ich das dem Donghua verzeihen. The Last Summoner weiß mit seinen verrückten Ideen zu unterhalten, gerade weil die Serie sich selbst überhaupt nicht ernst nimmt. Gerne mehr davon. Abzüge gibt es aber, weil die erste Hälfte vergleichsweise uninteressant daherkommt. Für mich springt der Funke erst ab Sitans erstem Auftritt so richtig über.

7.5 out of 10 stars (7,5 / 10 Speedlines)

© Crunchyroll

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